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Stroker
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BeitragVerfasst am: 14.01.2010 14:02    Titel:

Hi ich finde das auch interessant.. deshalb würde ich die Antworten nicht als Gegenargumente sondern als Hilfe zum Lösungsweg sehen Wink

Mal ne kurze Frage, kann auch sein, dass die jetzt dumm ist, aber
ein RC Motor fungiert nur als Generator wenn die Pole kurzgeschlossen werden, das passiert beim Auto z.b. beim bremsen, allerdings nicht beim Leerlauf... wie löst du das ?

Die Frage die Manu stellt, find ich auch interessant, wenn du immer den gleichen Drehmoment hast, warum zieht mein Auto (Brushless z.b.) mit 11,1 Volt deutlich besser von unten raus als mit 7,4 Volt?
Die Endgeschwindigkeit ist klar mit 11,1 Volt höher, was allerdings an der Mehrdrehzahl liegt...
Wenn ein Elektromotor am anlaufen ist, bekommst du den doch noch relativ einfach per Hand angehalten, wenn der gleiche Motor allerdings eine gewisse Drehzahl hat, schaffst du das nicht mehr..
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Affilinet



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Verfasst am: 07.02.2012, 20:45    Titel: Anzeige

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blues01
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BeitragVerfasst am: 14.01.2010 14:04    Titel:

manu418 hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

Zitat:
Das Drehmoment bei Gleichstrommotoren ergibt sich aus dem durch die Wicklung fließenden Strom der ein Magnetfeld erzeugt. Das ist unabhängig von der Drehzahl. Abgesehen von den diversen Verlusten (Reibung, udgl.) hat ein Gleichstrommotor immer das selbe Drehmoment.


Hm. Aber wenn das angeblich so ist, warum ist dann in jedem RC-Auto eine Untersetzung drin? Warum betreibt man den Motor nicht einfach mit weniger Volt? Dann müsste es doch genauso viel Power haben wie mit mehr Volt!?

Zitat:
Nein,
da hast Du mich falsch verstanden. Ich brauche keinen getakteten Strom und anstatt des Fahrtreglers verwende ich einen Spannungsregler. Dadurch, dass hier konstante Spannung und Strom (also ungetaktet) anliegen hat der Motor auch bei jeder Dr5ehzahl das "volle" - also der Stromstärke entsprechende - Drehmoment.


Warum verwendest du einen 2. Spannungsregler? Warum baust du nicht einfach einen Schalter ein, den du über die Funke aus- und einschaltest?


Hi,

das kann ich Dir genau erklären und hat man früher auch so gemacht. Unabhängig jetzt von der Untersetzung, die braucht man ja um das entsprechende Gesamtdrehmoment zu erreichen. Ich weiß nicht wie alt Du bist bzw. ob heute in den Standardbausätzen noch mechanische Fahrtenregler drinnen sind aber früher war das so. Bei meinem Nissan King Cab war original ein mechanischer Fahrtenregler dabei. Sprich hier wird einfach - mittels Servo - über einen regelbaren Widerstand die Spannung reduziert und damit fährt das Auto schneller oder langsamer. Das bedeutet aber auch, dass hier gigantische Verlustleistungen entstehen die unnötig verheizt (im wahrsten Sinne des Wortes) werden.

Hier ein Beispiel:
Fahrakku 7, 2 Volt -> Motor zieht gerade z.B. 5V und 20A ->
somit ist/war hier die Fahrleistung 100W und die Verlustleistung 44W (7,2-5= 2,2 Vverlust). Das sind 31% der Leistung die am Widerstand als Wärme abfallen müssen.

Durch die elektronischen Fahrtregler reduzierte man diese Verlustleistung und ermöglichte somit längere Fahrtzeiten.

..und das Gleichstrommotoren bei jeder Drehzahl das mehr oder minder gleiche Drehmoment haben kann ich Dir garantieren.

Das mit dem umschalten eines Spannungsreglers kann man sich überlegen bringt aber den Nachteil das ich für beide Seiten die selbe Höhe an Spannung habe und nicht individuell einstellen kann.

Lg. blues01
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manu418
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BeitragVerfasst am: 14.01.2010 14:20    Titel:

Hallo,
ja, ich kenne mechanische Fahrtregler und nein, die Fahrtregler sind nicht stufenlos (jedenfalls nicht der, der bei mir verbaut wurde und auch die von Conrad nicht). Meiner hatte so um die drei Stufen.

Zitat:
das kann ich Dir genau erklären und hat man früher auch so gemacht. Unabhängig jetzt von der Untersetzung, die braucht man ja um das entsprechende Gesamtdrehmoment zu erreichen. Ich weiß nicht wie alt Du bist bzw. ob heute in den Standardbausätzen noch mechanische Fahrtenregler drinnen sind aber früher war das so. Bei meinem Nissan King Cab war original ein mechanischer Fahrtenregler dabei. Sprich hier wird einfach - mittels Servo - über einen regelbaren Widerstand die Spannung reduziert und damit fährt das Auto schneller oder langsamer. Das bedeutet aber auch, dass hier gigantische Verlustleistungen entstehen die unnötig verheizt (im wahrsten Sinne des Wortes) werden.

Hier ein Beispiel:
Fahrakku 7, 2 Volt -> Motor zieht gerade z.B. 5V und 20A ->
somit ist/war hier die Fahrleistung 100W und die Verlustleistung 44W (7,2-5= 2,2 Vverlust). Das sind 31% der Leistung die am Widerstand als Wärme abfallen müssen.

Durch die elektronischen Fahrtregler reduzierte man diese Verlustleistung und ermöglichte somit längere Fahrtzeiten.


Schön und gut. Aber ich sehe keinen Zusammenhang zu all diesen Aussagen:

Zitat:
Die Frage die Manu stellt, find ich auch interessant, wenn du immer den gleichen Drehmoment hast, warum zieht mein Auto (Brushless z.b.) mit 11,1 Volt deutlich besser von unten raus als mit 7,4 Volt?


Zitat:
Öhm. Dann stelle dir doch mal vor, ein Modellbaumotor würde (was ja quasi nicht geht) mit 1 Umdrehung pro Minute laufen. Und dann stelle dir einen vor, der mit 31000 Umdrehungen läuft. Welchen kannst du wohl besser stoppen (mit dem Finger z. B.)? Oder überlege dir mal, den Motor mit 1 Umdrehung würdest du auf 31000 Umdrehungen hoch untersetzen. Abgesehen davon, dass der Motor es allein wegen der Reibung des Getriebes nicht schaffen würde, welcher Motor hat wohl mehr Kraft?


Würdest du bitte nochmal genau erklären, wie du zu deiner felsenfesten Überzeugung kommst? Ich meine, die Beispiele sind doch irgendwie logisch, oder?
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Stroker
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BeitragVerfasst am: 14.01.2010 14:22    Titel:

Ja mit dem Widerstand hast du recht,(edit) die übeschüssige energie wurde verheizt edit ende) allerdings ist beim Gleichstrommotor das Drehmoment proportional zum Strom, d.h. je mehr Strom fliesst umso höher ist das Drehmoment oder irre ich mich da jetzt?

Wenn das stimmt, hast du mit 5 Volt schon einen "guten" Drehmoment, jedoch je mehr Volt du da drauf gibst umso höher ist der Drehmoment, weil der Motor mehr Umdrehungen macht.

Jeder Motor braucht eine Anlaufphase, d.h. ein Gleichstrommotor der am Anfang einen großen Wiederstand zu bewältigen hat wird sich nicht weiterdrehen, sondern die Leistung wird auch hier in Wärme umgewandelt und endet normal mit nem defekten Motor Wink

Wenn du z.b. den Motor einer Bohrmaschine nimmst, wenn du die Bohrmaschine festhälst und versuchst diese zu starten wird sie sich auch nicht drehen. Außer du gibst soviel Leistung drauf, dass es dir die Hand weghaut..
Daraus resultieren 2 Probleme 1 soviel Leistung hast du aus 5 V und 20 A nicht und 2 die Halterung des Motors muss richtig massiv sein, weil es dir sonst die Halter wegreisst.


Zuletzt bearbeitet von Stroker am 14.01.2010 14:43, insgesamt einmal bearbeitet
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blues01
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BeitragVerfasst am: 14.01.2010 14:38    Titel:

Stroker hat Folgendes geschrieben:
Hi ich finde das auch interessant.. deshalb würde ich die Antworten nicht als Gegenargumente sondern als Hilfe zum Lösungsweg sehen Wink

Mal ne kurze Frage, kann auch sein, dass die jetzt dumm ist, aber
ein RC Motor fungiert nur als Generator wenn die Pole kurzgeschlossen werden, das passiert beim Auto z.b. beim bremsen, allerdings nicht beim Leerlauf... wie löst du das ?

Die Frage die Manu stellt, find ich auch interessant, wenn du immer den gleichen Drehmoment hast, warum zieht mein Auto (Brushless z.b.) mit 11,1 Volt deutlich besser von unten raus als mit 7,4 Volt?
Die Endgeschwindigkeit ist klar mit 11,1 Volt höher, was allerdings an der Mehrdrehzahl liegt...
Wenn ein Elektromotor am anlaufen ist, bekommst du den doch noch relativ einfach per Hand angehalten, wenn der gleiche Motor allerdings eine gewisse Drehzahl hat, schaffst du das nicht mehr..


Hi,

ja, ja meinte ich auch so. War schlecht ausgedrückt von mir. Ich sehe das absolut super und positiv!

Sorry aber das stimmt so nicht. Jeder Gleichstrommotor ist auch ein "Generator" indem Du ihn antreibst. Wieso funktioniert das: Der Stator besteht aus mehreren Permanentmagneten, dreht sich nun der Rotor so wird in der Wicklung dadurch ein magnetisches Feld induziert welches einen Strom erzeugt.

Naja, da sind wir wieder beim gleichen Thema: Der Motor wird "digital" gesteuert und durch die Taktung ändert sich auch das Verhalten. Abgesehen davon ist der zulässige Strom sicher begrenzt und z.B. 7, 4V*20A ergeben 148W und 11,1V mit 20A ergeben eben 222W.
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blues01
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BeitragVerfasst am: 14.01.2010 14:44    Titel:

Stroker hat Folgendes geschrieben:
Ja mit dem Widerstand hast du recht,(edit) die übeschüssige energie wurde verheizt edit ende) allerdings ist beim Gleichstrommotor das Drehmoment proportional zum Strom, d.h. je mehr Strom fliesst umso höher ist das Drehmoment oder irre ich mich da jetzt?

Wenn das stimmt, hast du mit 5 Volt schon einen "guten" Drehmoment, jedoch je mehr Volt du da drauf gibst umso höher ist die Anzahl der Umdrehungen die der Motor macht, das führt dann auch wieder zu einem höheren Drehmoment...

Aber auch dieser Motor braucht eine Anlaufphase, d.h. ein Gleichstrommotor der am Anfang einen großen Wiederstand zu bewältigen hat wird sich nicht weiterdrehen, sondern die Leistung wird auch hier in Wärme umgewandelt und endet normal mit nem defekten Motor Wink

Wenn du z.b. den Motor einer Bohrmaschine nimmst, wenn du die Bohrmaschine festhälst und versuchst diese zu starten wird sie sich auch nicht drehen. Außer du gibst soviel Leistung drauf, dass es dir die Hand weghaut..
Daraus resultieren 2 Probleme 1 soviel Leistung hast du aus 5 V und 20 A nicht und 2 die Halterung des Motors muss richtig massiv sein, weil es dir sonst die Halter wegreisst.


Ja, ja da hast Du recht - je mehr Strom desto mehr Drehmoment. Na ja das mit der höheren Drehzahl und mehr Drehmoment ist so eine Sache, da die einzelnen Faktoren ja Wechselwirkung aufeinander haben. Je höher der Stromfluß desto mehr bricht in der Praxis die Spannung zusammen, usw...

Aber da hast Du recht mit dem möglichen abbrennen von Motoren. Daher muß bei großen Industriemotoren auch der Anlaufstrom begrenzt werden (Stichwort z.B. Stern-Dreieck-Schaltung) was zur Folge hat, dass in diesem Zeitraum das Drehmoment auch auf diesen Wert begrenzt ist.

So Leute, muß jetzt auf 1 Std. weg, melde mich dann wieder.

Lg. blues01
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manu418
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BeitragVerfasst am: 14.01.2010 14:45    Titel:

Hallo,
woher nimmst du eigentlich immer die 20 Ampére? Und beachest du auch Strokers Einwand, dass, wenn der Motor am Anfang direkt unter Last steht, der Motor nicht anläuft und sich selbst zerstört? Du brauchst schon einen irren Anlaufstrom, um das hinzubekommen!
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Stroker
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BeitragVerfasst am: 14.01.2010 15:08    Titel:

Also um es mal auf den Punkt zu bringen, mein RC Car wiegt fahrfertig ca 1,5kg (ehr zu hoch geschätzt.) hat einen 5700KV Motor drin.
Mit einem Akku mit 7,2 Volt passiert beim Beschleunigen folgendes:
Das Auto fährt zügig an, Lenkung fällt aus, Empfänger fällt aus (100 A Stickpack)
Wenn ich jetzt ein 7,4 Volt Lipo dran hänge der eine Leistung bis 243 A bringt, der Regler lässt Spitze 380 A zu 70 A Dauer, verhält es sich folgendermaßen: Auto stellt sich auf die Hinterräder und reagiert aber noch auf Befehle. Sprich die Bordspannung bricht nicht zusammen.
Wenn jetzt ein 100A Akku damit überfordert ist ein 1,5 KG Modell anstädnig zu beschleunigen und dabei die Spannung zu halten, was glaubst du passiert mit einem 20 A Akku der einen Motor antreiben soll, der einen wesentlich größeren Wiederstand als 1,5 kg in Bewegung zusetzen hat?

Was ich damit sagen will ist, die Leistung die dir zur Verfügung steht reicht vorne und hinten nicht aus, um dem Motor überhaupt die notwendige Spannung zu liefern um sich in Bewegung zu setzen, weil der Akku vorher zusammenbricht.

An und für sich ist das mit der mehr Drehzahl und mehr Drehmoment nicht so eine Sache...
Jeder Motor hat ein gewisses Leistungsfenster in dem er seine maximale Kraft hat. Diese maximale Kraft wird sich niemals gleich am Anfang einstellen!
Auch ein herkömmlicher Gleichstrommotor benötigt Drehzahl um Drehmoment zu bekommen. Natürlich wird er je mehr Windungen er hat dieses Drehmoment früher erreichen, allerdings wird es nie gleich am Anfang liegen.

Der Gleichstrommotor entwickelt mehr Drehmoment, wenn mehr Strom fliesst, allerdings entsteht das mehr an Drehmoment durch die mehr Umdrehungen die der Motor aufgrund des höheren Stromflusses macht.

Wenn dein Akku also wirklich nur 5 V und 20 A hat, lass es besser Wink
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Stroker
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BeitragVerfasst am: 14.01.2010 15:31    Titel:

Mal noch ein anderer Einwand....
Der Akku versorgt normal doch deine Bordelektronik wie Servo usw...
Wenn du jetzt den Akku schon mit dem Starten des Motors fast leer ziehst, was machst du wenn der Motor (was er wahrscheinlich tun wird) unterschiedliche Spannungen oder Mengen an Strom produziert?
Du müsstest also den Rest der Elektronik gegen " Überspannung" bzw Spannungsspitzen absichern, und umgekehrt noch Notreserven haben, wenn der Motor zuwenig Spannung liefert..
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blues01
Neuling
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BeitragVerfasst am: 14.01.2010 17:14    Titel:

manu418 hat Folgendes geschrieben:
Hallo,
woher nimmst du eigentlich immer die 20 Ampére? Und beachest du auch Strokers Einwand, dass, wenn der Motor am Anfang direkt unter Last steht, der Motor nicht anläuft und sich selbst zerstört? Du brauchst schon einen irren Anlaufstrom, um das hinzubekommen!


Die 20 Ampere waren lediglich eine Hausnummer (weil man leicht damit rechnen kann).
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blues01
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BeitragVerfasst am: 14.01.2010 17:41    Titel:

Also ich glaube irgendwie mischen wir momentan mehrere Dinge, für mich wirds langsam unübersichtlich.

Trennen wir einmal nach "Aufgabe":

1.) Lichtmaschinenfunktion:
Verbrenner treibt Motor an daraus ergibt sich eine Spannung die
mittels Spannungsregler auf die gewünschte Höhe geregelt wird.
Die bleibt dann auch konstant, außer Motor dreht gerade so langsam
dass er die eingestellte Spannung vom Spannungsregler unterschreitet.
Bei einem geschätzten Durchschnittsverbrauch der gesamten Anlage
von 4A und notwendige Nennspannung von 4,8V sind das 19,2W
Nehmen wir an, dass die Spitzenbelastung (alleinig durch die Servos
entstehend - bei mir nur Analogservos) halbwegs realistische 12A
beträgt, so ergibt sich die max. Belastung von 57,6W ~ 60W, welche
sowohl für den Verbrenner als auch für den E-Mot. kein Problem
darstellen sollte.
Probleme die sich ergeben sind das richtige Übersetzungsverhältnis
(was beim Flieger aufgrund der geringeren Drehzahlschwankungen im
Vergleich zum RC Car sicher leichter zu finden ist) damit der E-Mot.
bei "Vollgas" Verbrenner nicht überdreht wird aber über ein möglichst
breites Drehzahlband dennoch eine brauchbare (>4,8V) Spannung
liefert. Das es bei einem "dauerlaufenden" E-Mot. entsprechenden
Verschleiß gibt und sich das Ganze in Wirklichkeit sowieso nicht
rentiert muß jedem klar sein und ist einfach "hinzunehmen".
Zumindest für mich wäre so etwas Just for fun.
Eine entsprechende Spannungsregelung stellt kein Problem dar und
habe ich mit wesentlich höheren Leistungen (12V/20A - 240W mit
Verlustleistung von rund 120W) bereits selbst realisiert. Hier muß man
nur auf die Abfuhr der anfallenden Wärme achten.
Habe ich etwas vergessen?
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Stroker
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BeitragVerfasst am: 14.01.2010 17:51    Titel:

Nee soweit sehe ich da auch relativ wenig Probleme...
Ich sehe halt nur im Startvorgang das Problem..
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manu418
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BeitragVerfasst am: 14.01.2010 17:57    Titel:

Hallo,
jep, du hast etwas vergessen. Wie startest du den Verbrennungsmotor? Und das, ohne dass der Motor kaputt geht, der Akku leergesaugt wird und so der Flieger ausfällt?

EDIT: Stroker war schneller Very Happy .
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blues01
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BeitragVerfasst am: 14.01.2010 18:04    Titel:

manu418 hat Folgendes geschrieben:
Hallo,
ja, ich kenne mechanische Fahrtregler und nein, die Fahrtregler sind nicht stufenlos (jedenfalls nicht der, der bei mir verbaut wurde und auch die von Conrad nicht). Meiner hatte so um die drei Stufen.

Zitat:
das kann ich Dir genau erklären und hat man früher auch so gemacht. Unabhängig jetzt von der Untersetzung, die braucht man ja um das entsprechende Gesamtdrehmoment zu erreichen. Ich weiß nicht wie alt Du bist bzw. ob heute in den Standardbausätzen noch mechanische Fahrtenregler drinnen sind aber früher war das so. Bei meinem Nissan King Cab war original ein mechanischer Fahrtenregler dabei. Sprich hier wird einfach - mittels Servo - über einen regelbaren Widerstand die Spannung reduziert und damit fährt das Auto schneller oder langsamer. Das bedeutet aber auch, dass hier gigantische Verlustleistungen entstehen die unnötig verheizt (im wahrsten Sinne des Wortes) werden.

Hier ein Beispiel:
Fahrakku 7, 2 Volt -> Motor zieht gerade z.B. 5V und 20A ->
somit ist/war hier die Fahrleistung 100W und die Verlustleistung 44W (7,2-5= 2,2 Vverlust). Das sind 31% der Leistung die am Widerstand als Wärme abfallen müssen.

Durch die elektronischen Fahrtregler reduzierte man diese Verlustleistung und ermöglichte somit längere Fahrtzeiten.


Schön und gut. Aber ich sehe keinen Zusammenhang zu all diesen Aussagen:

Zitat:
Die Frage die Manu stellt, find ich auch interessant, wenn du immer den gleichen Drehmoment hast, warum zieht mein Auto (Brushless z.b.) mit 11,1 Volt deutlich besser von unten raus als mit 7,4 Volt?


Zitat:
Öhm. Dann stelle dir doch mal vor, ein Modellbaumotor würde (was ja quasi nicht geht) mit 1 Umdrehung pro Minute laufen. Und dann stelle dir einen vor, der mit 31000 Umdrehungen läuft. Welchen kannst du wohl besser stoppen (mit dem Finger z. B.)? Oder überlege dir mal, den Motor mit 1 Umdrehung würdest du auf 31000 Umdrehungen hoch untersetzen. Abgesehen davon, dass der Motor es allein wegen der Reibung des Getriebes nicht schaffen würde, welcher Motor hat wohl mehr Kraft?


Würdest du bitte nochmal genau erklären, wie du zu deiner felsenfesten Überzeugung kommst? Ich meine, die Beispiele sind doch irgendwie logisch, oder?


Nein diese Fahrregler sind nicht stufenlos (habe ich auch nicht gesagt) es hat aber sehr unterschiedliche gegeben. Ich habe hier z.b. einen der wird so um die ca.10-15 Stufen haben - jeweils Vorwärts und Rückwärts der Tamya-Regler hatte soweit ich noch auswendig weiß auch 3 Stufen.

So des weiteren muß man die einzelnen Motortypen unterscheiden, Brushless ist ein anderes Prinzip als ein Reihenschlußmotor.
Reihenschlußmotoren haben bei kleinen Drehzahlen "hohe" Drehmomente und bei "hohen" Drehzahlen kleine Drehmomente - bei Nebenschlußmotoren (fremdinduziert oder eigeninduziert) ist das nicht so.

Natürlich hast Du recht, dass ein Gleichstrommotor nicht ein 100% lineares Drehmoment besitzt (ergibt sich aus Verlusten, etc.) aber das Drehmoment ergibt sich aus der wirksamen magnetischen Kraft zwischen einfach gesagt Rotor und Stator. Die Drehzahl ist "nur" eine Einflussgröße.
Ich habe das jetzt extra nocheinmal nachgelesen: Das größte Drehmoment ist das Blockierdrehmoment (Quelle: H.Linse - Elektrotechnik für Maschinenbauer)

Lg. blues01
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manu418
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BeitragVerfasst am: 14.01.2010 18:21    Titel:

Hallo,
okay, du willst dir patout nicht sagen lassen, dass das Ganze etwas - nunja - kompliziert ist. Ich meine, es wird dir nix bringen, dass das Blockierdrehmoment das größte ist. Ohne riesige Untersetzung geht´s eh nicht. Du kannst mich vom Gegenteil überzeugen, wenn du den Elektromotor, den du verwenden willst, an den Akku, den du verwenden willst, anschließt und das Ganze an die Motorachse vom Verbrennungsmotor packst. Dreht sich der Motor mit - prima. Wenn nicht - checke nochmal die Höchstdrehzahl deines Verbrennungsmotors, dann die des Elektromotors und überlege dir, was passiert, wenn du eine Untersetzung von 2 : 1 einbaust. Dann solltest du noch überlegen, was passiert, wenn der Elektromotor weniger als 6 oder mehr als 9 Volt produziert. Bei weniger als 6 Volt sinkt die Spannung des Spannungsreglers, bei mehr als 9 fängt das Ding an, so richtig heiß zu werden...

Zitat:
Reihenschlußmotoren haben bei kleinen Drehzahlen "hohe" Drehmomente und bei "hohen" Drehzahlen kleine Drehmomente


Kann ich definitiv nicht nachvollziehen. Du meinst mit Reihenschlussmotor Gleichstrom- bzw. Modellbaumotor, oder?
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