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fuelle Neuling

Anmeldedatum: 20.09.2010 Beiträge: 13 Wohnort: Siegen
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Verfasst am: 20.09.2010 19:54 Titel: 1,2V / 1,5V Akku Fernsteuerung |
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Hallo zusammen,
(bin RC-Neuling und leg einfach mal los ....)
ich habe mir vor kurzem eine neue Carson Ascom Technisport 2,4G Fernsteuerung geholt. Passend dazu 8 Carson Mignons 2300 mha, 1,2V.
Nach dem Einlegen war meine Überraschung groß ... die Steuerung blieb "tot". In der Schublade hatte ich noch 8 stinknormale "Aldi-Einwegbatterien". Legte ich diese in die Fernstuerung funktionierte sie so wie sie sollte und die LED's gingen an. Nach ein wenig Überlegung fiel mir auf das die Alkaline aus dem Aldi 1,5 V hatten und die Carson-Akkus nur 1,2V. Im Batteriefach der Funksteuerung steht ebenfalls AA 15,V eingedruckt! Wenn die da 1,5 und nicht 1,2 eingedruckt haben müssen sie sich ja was bei gedacht haben.
Die Carsonakkus waren allerdings nigelnagelneu. Ich habe sie dann erstmal 4h lang geladen und dann nochmal probiert. Allerdings mit demselben Ergebnis ... keine Reaktion beim Einlegen. Daraufhin habe ich mal beim Händler nachgefragt wo ich alles erworben habe und erhielt folgende Antwort:
"... es kann durchaus sein, das die FB bei weniger Spannung abschaltet. Akkus gibt es nur mit 1,2 Nennspannung. Jedoch haben Akkus, wenn sie voll geladen sind, eine weitaus höhere Spannung. Wenn sie die Akkus direkt nach dem Erhalt verbaut haben, dann laden sie diese bitte einmal vollständig auf, dann müsste auch dies funktionieren ...".
Ebenfalls las ich im Forum, dass es bei Akkus (auch bei ganz neuen Akkus) schonmal den ein oder anderen dazwischen geben kann der von Anfang an einen Knacks hat und wenn ein solch Defekter dabei ist, der die Leistung der kompletten 8 Akkus runterreißen kann. Dazu habe ich mir heute extra ein "Batterietester" von Angsmann geholt. Alle 8 Carsonakkus haben denselben Leistungsstand, allerdings ziemlich genau auf der Grenze zwischen dem gelben und grünen Bereich in der Anzeigeskala. Ich habe sie nun wieder im Ladegerät und werde sie diesmal auch die ganze Nacht darin lassen. Bin mal auf morgen Abend gespannt wie die Fernsteuerung dann reagiert wenn ich die prügelvollen Akkus einlege.
Aber ich bin doch bestimmt nicht der erste der solche Erfahrungen macht. Wie ist das bei euren Fernsteuerungen? Ich werd mir auf keinen Fall immer wieder neue Einweg-Batterien kaufen, einen Geldscheisser hab ich nämlich nicht im Keller stehen. Aufladbare müssen es schon sein!Woanders las ich das er sehr wohl 1,5V Akkus gäbe, allerdings dann keine nimH-Akkus ... Stichwort "Accucell".
http://www.elv.de/AccuCell-AC-1800-Mignon-4er-Spar-Sets/x.aspx/cid_74/detail_10/detail2_8402/refid_GoogleBase
Hier wird in der Beschreibung allerdings explizit erwähnt ... RAM-Zellen dürfen nicht in Hochstrom-Anwendungen ( z.B. Akku-Werkzeuge, Digitalkameras, Modellfahrzeuge, Funkgeräte mit hoher Sendeleistung oder ähnliche Stromfresser) eingesetzt werden.
Ist eine RC-Fernsteuerung nun ein "Hochstromgerät" oder nicht? Die "serienmäßigen" 1,5V dieses Akkutyps würden allerdings meine Probleme lösen!
Schonmal vielen Dank im Vorraus für eure Antworten.
Viele Grüße, Andreas |
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Affilinet

Anmeldedatum: 31.11.2007 Beiträge: 2678 Wohnort: Lübeck
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Verfasst am: 17.05.2012, 15:34 Titel: Anzeige |
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Artiskon RC Freak


Anmeldedatum: 13.01.2008 Beiträge: 989 Wohnort: Hamberge
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Verfasst am: 20.09.2010 22:02 Titel: |
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moin.
zu allererst: akkus in der funke sind absolut kein problem.
sogar die acoms kriegt das hin, auch wenn sie sonst nichts kann.
mir stellt sich erstmal die frage: was für ein ladegerät hast du ?
neue akkus müssen einmal komplett durchgeladen werden. gute ladegeräte haben extra programme, mit denen neue akkus vernünftig formatiert werden.
defekte akkus werden ebenso erkannt, dafür hättest keinen batterietester kaufen müssen, der garantiert auch wieder gut kohle verschlungen hat.
es gibt übrigens wettbewerbszellen, die 1,24 oder 1,25 volt haben, aber die kosten richtig kohle und sind in einer funke absolut unterfordert und sinnlos dazu.
von irgendwelchen spezialzellen würde ich absehen. du musst die akkus einfach nur vernünftig laden, dann geht das auch.
abschaltspannung der funke lässt sich i.d.r. einstellen, aber ich glaub die acoms kann das nicht ( wie so vieles )
lange rede kurzer sinn:
gutes ladegerät kaufen, akkus richtig formatieren und durchladen, dann geht das auch.
ein gutes ladegerät für alles kostet ca 80 euro aufwärts.
damit kannst dann lipo, lifepo, nimh, nicd, pb laden. damit ist das gesamte spektrum der verwendeten akkutypen abgedeckt.
achte darauf, dass der lader bereits lipo-balancer integriert hat, damit sparst du dir später weitere 50 euro.
wenn du für ein ladegerät über 100 euro ausgeben willst/sollst/wie auch immer, empfiehlt sich direkt ein quadlader.
den gibts von allen namhaften herstellern (z.b. CS) für 150 euro.
sind dann 4 hochwertige ladegeräte in einem, wenn du so willst. jeder ausgang hat einen eigenen balancer (lipo).
wenn du also mal ganz groß in die elektroszene einsteigen willst, ist so ein lader das minimum an gescheitem ladeequipment.
wenn du ein einzelschachtladegerät suchst, kann ich ganz klar das
Maha Powerex MH C9000 empfehlen. das gute stück kann alles, was für aa und aaa-akkus gut und sinnvoll ist.
kost um die 50 euro. |
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Reparator RC Freak

Anmeldedatum: 26.04.2008 Beiträge: 1659
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Verfasst am: 20.09.2010 22:52 Titel: |
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Ich hatte es auch einmal , daß eine billig Funke nicht ging mit Akkus aber mit normalen Batterien . Der Fehler war schnell gefunden . An einer Stelle hatte der + Pol eines Akkus keinen Kontakt weil er etwas kürzer aus dem Akku herausstand als bei normaler Batterie . Ich hab dann ein bißchen das Plättchen des Senders gebogen damit auch dort Kontakt ist , das war alles . Immer dran denken wenn du einzelne Zellen kaufst müssen diese auch beim ersten mal einzeln geladen werden damit sie ALLE voll sind  |
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Stroker RC Freak


Anmeldedatum: 15.06.2009 Beiträge: 1116 Wohnort: Trier
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Verfasst am: 21.09.2010 09:13 Titel: |
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Dem kann ich mich nur anschliessen.
Akkus sind zwar vorgeladen, wenn du sie kaufst, aber nicht ganz voll!
Deshalb immer jeden Akku erst laden und erst dann benutzen!
Wie Reparator schon sagte guck mal, ob alle Akkus Kontakt haben!
Denn die Spannung bei der die Funke abschaltet ist normal relativ niedrig! (Variiert allerdings je nach Funke)
Und an dieser Stelle merke ich mal kurz an, ich bin richtig glücklich mit meinem Lipo in der Funke  |
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fuelle Neuling

Anmeldedatum: 20.09.2010 Beiträge: 13 Wohnort: Siegen
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Verfasst am: 21.09.2010 11:47 Titel: |
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Wow, die Antworten kamen ja fix. ^^
Also ich hab heute morgen die voll aufgeladenen Batterien aus den Ladegeräten geholt und eingelegt ... immer noch keine Reaktion.
Der Batterieprüfer zeigt bei Ladezustand knapp im grünen Bereich an.
@Reparator: Die +Pole sind in der Tat bei all den Carson-Akkus sehr knapp und viel kürzer als bei den Einwegbatterien. Ich hab noch alte
Akkus von GP, da stehen die erheblich weiter raus und sind viel größer. Im Grunde hab ich diese Minipole noch bei keinem anderen Akku
gesehen, selbst gestern nicht im Mediamarkt bei als den Akkus die zur Auswahl standen, als ich mir den Batterieprüfer holte.
Jedenfalls war das auch schonmal mein Gedanke "na, ob die wohl alle richtig Kontakt in der Funke bekommen ..."
An den Blechkontakten in der Funke rumbiegen will ich jetzt aber auch nicht, weil die scheinen mir alle stabil und gut verarbeitet.
Die "Spannungsabschaltautomatik" kann man bei der Funke nicht manuell ändern, jedenfalls steht nix im Handbuch diesbezüglich.
Vergeblich gekauft hab ich mir die jetzigen Akkus jedenfalls nicht. Haben zusammen auch nur 20,- EUR gekostet. Werde sie in meiner Wii-Konsole verwenden,
da bin ich bisher nämlich auch noch mit Einwegbatterien unterwegs. ^^
Werde mir jetzt erstmal einfach mal im Laden vor Ort 8 neue mha-leistungsstarke Akkus von Ansmann mit "großen Polen" kaufen, die Aufladen und gucken
was dann passiert.
@Artiskon: Naja, so teuer war der Batterietester nicht ... 4,99 EUR. ^^ Aufladegeräte habe ich im Grunde 3!! Ein Billigding aus Hartplastik was kaum was wiegt von Carson für 6,95 EUR zum Aufladen von normalen nimh-Akkus. Eines was damals mal für die Batterien bei der Digitalkamera dabei war von GP ... hat einen Schalter zum Umschalten von NiCa und NiMh-Akkus und ist gut verarbeitet, schwer im Gewicht. Und dann eines, das teuerste von den dreien, von Hama. Letztes hat sogar eine Discharging-Funktion, die die Akkus erstmal leermacht bevor das erneute Laden beginnt.
Aus meinen Kindheitstagen habe ich dann noch einen Lader von Robbe aus dem RC-Bereich rumstehen ... "Robbe Lader 5" No. 8310 in knalligem orange ... da kann ich 25, 50, 50, 100 und 500 mA einzeln dran anschließen und laden.
So wie ich sehe scheint die Laderei ansich auch eine kleine Wissenschaft für sich zu sein mit vielfältigen komplexen Möglichkeiten. Man was war das vor 20-25 Jahren einfach ... Akkus kaufen, laden, einlegen, losfahren! Ich möchte jetzt erstmal den einfachsten Weg gehen und kaufe mir 8 neue "vernünftige" Akkus im Saturn oder Mediamakt mit hoher mha-Zahl von Ansmann und "langen Polen". Klappts auch mit denen nicht dann werd ich mir doch mal
so ein von euch empfohlenes Profiladegerät mit diesen .. ääh .. "Ladeprogrammen" zulegen. |
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Reparator RC Freak

Anmeldedatum: 26.04.2008 Beiträge: 1659
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Verfasst am: 21.09.2010 13:44 Titel: |
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Der Weg hört sich gut an . Vor 25 Jahren gab es 500 mAh Akkus als NiCd , die hielten oft auch nur ein Jahr wegen vollbraten statt vollladen und Memory Effekt Heutzutage brauchst du NiMh Akkus ab 2000 mAh , ein Ladegerät mit automatischer Abschaltung ( Delta Peak ) und du mußt erstmal alle Akkus einzeln vollladen bevor du sie zusammen tust aber das mußte man damals auch schon . Wenn ich zum Händler gehe und 3 Akkus kaufe greift er in die Kiste und ich bekomme 1 × voll 1 × halb voll und 1 × leer  |
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Artiskon RC Freak


Anmeldedatum: 13.01.2008 Beiträge: 989 Wohnort: Hamberge
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Verfasst am: 21.09.2010 17:51 Titel: |
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um sie einzeln zu laden empfiehlt sich doch mal ein richtig schönes einzelschachtladegerät, dass für jeden schacht ein eigenes programm laufen lassen kann und dem es egal ist, wie groß die eingelegten akkus sind und welchen typs sie sind
hab ich da schon eines erwähnt ? ich weiß es nicht ^^
aber schau erstma, ob du noch andere akkus findest. |
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fuelle Neuling

Anmeldedatum: 20.09.2010 Beiträge: 13 Wohnort: Siegen
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Verfasst am: 22.09.2010 18:41 Titel: |
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Muhaha! Hinsetzen und Festschnallen! Ich hab die Lösung für das Problem gefunden und ne schöne Geschichte noch dazu.
Also, heute morgen nahm ich Funke + nicht funktionierende Akkus mit ins Auto zur Arbeit. Hab in den Gelben Seiten nämlich einen guten RC-Laden in der Stadt gefunden den ich noch gar nicht kannte (hat sogar einen großen Onlineshop ^^). Zu dem wollte ich nach Feierabend hin wegen meines Problemes.
Nach Feierabend setz ich mich dann ins Auto, seh die Funke am Beifahrersitz liegen und schalte aus Spaß einfach nochmal ein. Und was passiert??? Das Ding geht an und funktioniert!!!!! Unglaublich!
Was war jetzt passiert? Das Teil lag den ganzen Tag im Auto und die Sonne hat ordentlich draufgeballert. Bullenhitze in der Karre. Was haben wir in der Schule in Physik gelernt? Bei Hitze dehnt sich alles aus! Also muss in der Funke jetzt irgendwas Kontakt bekommen haben was bei "Kälte" keinen Kontakt bekommt.
Der Typ im Laden schien mir dann auch Ahnung zu haben als ich ihm das Problem schilderte. Er schob den letzten (oder den ersten Akku, je nachdem von welcher Seite man es sieht) mit der Hand etwas fester hoch und die Funke ging an. Nahm er den Druck weg, ging sie wieder aus.
Also: Mindestens eine Batterie bekam keinen Kontakt, wahrscheinlich die wichtigste am Ende der Akkureihe die ohnehin die Gesamtspannung in die Anlage weitergibt.
Als einfachste Lösung habe ich mir jetzt trotzdem noch 8 starke Akkus von Ansmann gekauft, welche allesamt einen viel größeren, dickeren Pluspol haben. Damit sollte es immer funktionieren. Die Dinger habe ich sogar schon geladen gekauft. Batterieprüfer zeigt "voll" an.
Sollten alle Stricke wurde mir empfohlen am betroffenen Kontakt mit etwas Lötzinn einen "Knubbel" hinzulöten, damit der +Pol auf jeden Fall immer Kontakt bekommt.
Naja, auf jeden Fall ist mein Problem nun gelöst ohne weiteren großen finanziellen Aufwand und ich kenne die Ursache!
Nochmal viele Dank für eure guten Tips. Dieses bessere Einzelschachtladegerät für 51-, EUR bei Amazon werde ich mir trotzdem noch kaufen.
Greetz, Andreas
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